Pixels & Code

Designer können gestalten. Entwickler können coden. Ich kann beides.
eXtrabyte steht für die gelungende Symbiose von Design & Programmierung – Pixels & Code – aus einer Hand.

Eine Frage bleibt:

Was macht eine gute Website aus?

Am Beispiel einer Firmenwebsite stellen sich folgende Herausforderungen:

Die Website verkörpert das Unternehmen. Daher muss die Gestaltung das Corporate-Design (CD) des Unternehmens widerspiegeln. Zudem soll die Gestaltung – dazu gehören der angewandte Farbraum, die Typographie, die verwendeten Bilder und der so genannte Whitespace (Leerraum) – beim Besucher einen unverwechselbaren Eindruck hinterlassen.

Weiterhin sollte die Gestaltung nicht zu aufdringlich sein, um den Besucher nicht zu verwirren. Damit sind wir beim Stichwort Usability (Gebrauchbarkeit) angelangt. Eine gute Usability vermeidet zu kleine Buttons, unkenntliche Links, verschachtelte Navigationsstrukturen und unklare Textgliederung. Gutes Webdesign gibt einen Rahmen, in dem das Wichtigste in den Vordergrund tritt: Der Inhalt. Dies alles dient dazu, dem Besucher ein gutes Gefühl zu vermitteln, indem man ihn auf leichte Weise zu denjenigen Informationen führt, weswegen er die Website aufgesucht hat.

Natürlich muss eine gute Website auf allen Geräten gut aussehen. Vor 5 Jahren waren Smartphones noch nicht weit verbreitet und nicht sehr leistungsfähig. Dies hat sich heute grundlegend geändert. Aktuelle Statistiken belegen, dass mittlerweile über 50 % der Visits über mobile Endgeräte generiert werden. Ein Layout, daß auf unterschiedlichen Displays – vom 4k-Großmonitor bis hin zum kleinen Smartphone-Display gut aussieht und funktioniert, ist ein absolutes Muss. Ein gut strukturiertes responsives Layout, das zudem auf Mobilgeräten Bandbreite und schnelle Ladezeiten durch dynamische Reduzierung von Bildgrößen gewährleistet, ist eine gute Wahl – macht aber den Entwicklungsprozess auch sehr aufwendig, was sich in einem höheren Preis widerspiegelt. Billig kann nicht gut sein!

Natürlich kommt es auch auf guten Inhalt an. Content matters! Der Text auf einer Website soll leicht zu lesen und ganz anders als bei Print-Publikationen strukturiert sein. Des weiteren muss der Inhalt aktuell sein. Nichts ist schlimmer, als wenn der „Latest-news“-Beitrag älter als einen Monat ist. Der Inhalt bestimmt im Wesentlichen die Auffindbarkeit der Site in den Suchmaschinen. Hier kann man viel falsch machen – muss man aber nicht 🙂

Im Backend übernimmt ein modernes Content-Management-System (CMS) die Aufgabe, Änderungen am Inhalt oder neue Inhalte schnell – sogar durch den Kunden selbst – online zu stellen. Die Wahl, welches das geeignete CMS für das Projekt ist, wird durch die Anforderungen bestimmt, die der Kunde an seine Website hat. In vielen Fällen ist WordPress die erste Wahl, da es leicht zu erlernen ist und für den Redakteur viele Features bereitstellt, die unkompliziert zu verwenden sind. Diese Website ist übrigens auch auf Basis von WordPress entstanden. Für mittlere bis größere Webauftritte empfehle ich Joomla, mit dem sich leicht mehrsprachige Websites realisieren lassen. Enterprise-Portale, wie ein Regionalportale oder eine Konzern- oder Banking-Site würden wir auf Basis von Typo3 entwickeln, das auch gut mit anderen datenbankbasierten Systemen kooperiert.

Eine gute Website hebt sich von denen der Mitbewerber unteranderem durch interessante Features ab. Dies könnten sein: Ein aktueller Blog, ein durchsuchbarer Produktkatalog, eine Liste der Regionalvertretungen und Ansprechpartner oder nützliche Tools, wie ein Supportforum oder ein Produktkonfigurator. Solche Gimmicks sind mit den herkömmlichen Bordmitteln der CMSe meist nicht zu lösen. In einem solchen Fall muss der Programmierer ran.

Hat man bisher alles richtig gemacht, folgt die nächste Hürde: die Ladezeiten. Untersuchungen haben ergeben, dass zu lange Ladezeiten beim Besucher Frustration erzeugen. So kann es passieren, dass die Website schon weggeklickt ist, bevor sie überhaupt auf dem Monitor angezeigt wurde. Lange Ladezeiten sind im mobilen Internet ein Problem. Besucher werden Sie hassen, wenn ein Video, das sie nicht interessiert, ihr Datenvolumen verbraucht! Außerdem hat nicht jeder schnelles Internet. Wenn Sie möchten, dass Ihre Website auch in ländlichen Gebieten gut funktioniert, sollten Sie auf schnelle Ladezeiten bestehen.

Wenn es sich um öffentliche Webportale handelt, sollten diese durch Maßnahmen der Accessability (Zugänglichkeit) auch behinderte Menschen – zum Beispiel Blinde oder Sehbehinderte – Zugang zu den Inhalten bekommen. Die Unterstützung von Screenreadern, die diese Menschen verwenden, ist nicht selbstverständlich.

All diese Punkte machen eine gute Website aus. Das Zusammenwirken dieser Eigenschaften resultiert in einer guten User-Experience (UX) – die Erfahrung der Benutzer bestimmt letztendlich den Erfolg der Website. Ein Besucher, der sich auf der Website gut aufgehoben fühlt, kauft Ihr Produkt, nimmt Kontakt mit Ihnen auf, liest nicht nur eine Seite und er kommt wieder.

Dafür arbeite ich.

Dirk Olten